Standorte in der Region

Wie fügt sich ein Flughafen sinnvoll in die bestehende Landschaft ein? 

Während die vorherigen Überlegungen vor allem die funktionale Eignung des Standorts beleuchten, geht es im nächsten Schritt um die konkrete Ausgestaltung vor Ort. Ein moderner Flughafen ist heute weit mehr als reine Verkehrsinfrastruktur – er ist Teil eines sensiblen ökologischen, räumlichen und gesellschaftlichen Gefüges. 

Für den geplanten Flughafen Göttingen bedeutet das:
Die Entwicklung soll nicht im Widerspruch zur Umgebung stehen, sondern sich bewusst in sie einfügen. Ziel ist eine Lösung, die sowohl den betrieblichen Anforderungen als auch landschaftlichen, ökologischen und ästhetischen Ansprüchen gerecht wird.

Im Zentrum der Planung steht eine kompakte, logisch gegliederte Flächenstruktur. Die Start- und Landebahn bildet das Rückgrat der gesamten Anlage und wird so ausgerichtet, dass sie sich an vorhandenen topografischen Gegebenheiten orientiert und gleichzeitig möglichst geringe Auswirkungen auf umliegende Siedlungsräume hat. Der Terminalbereich wird bewusst in unmittelbarer Nähe zur zentralen Verkehrsanbindung positioniert, um kurze Wege und eine effiziente Erschließung zu gewährleisten. Gewerbliche Nutzungen, etwa für Logistik oder Wartung, werden räumlich gebündelt und klar vom Passagierbereich getrennt. Diese Konzentration verhindert eine zersplitterte Flächennutzung und trägt dazu bei, die Gesamtfläche des Flughafens möglichst kompakt zu halten 

Projekt Bovenden

Projekt Rosdorf